…unverhofft kommt oft…

Hallo Freunde. 

Seit vorgestern bin ich wieder allein an bord von Saphira. 
Sabine muss am Montag wieder arbeiten und ist nach Hause geflogen. Also bis Weihnachten werde ich mein Leben wieder als Strohwitwer fristen müssen… Prompt ist mir heute ein Missgeschick passiert. 
Um Kosten zu minimieren liege ich an einer Boje in Andratx. Da ich aber um 0900 einen Termin mit einem Elektriker hatte, bin ich zu dem Treffen in den Hafen gefahren. 
Danach entspannt zurück zur Boje. 
Beim Aufnehmen (und Dichtholen) der Leine bin ich dann ausgerutscht. 
Unsere seereling ist zwar sehr stabil (Flacheisen mit teakmantel) – aber eben nicht der seitliche Ausstieg (Scharnier zum Aufklappen) – und an dem habe ich mich dummerweise festzuhalten versucht. Leider hat diese Konstruktion mein Gewicht nicht ausgehalten – ist zerbrochen und ich fand mich im Wasser wieder… 
Das wäre ja gar nicht so schlimm gewesen, wenn die Badeleiter heruntergeklappt gewesen wäre – war sie aber nicht… 
SO – und wie kommt man dann zurück an bord? 
Erstmal gar nicht… 
Ist schon ein blödes Gefühl im Wasser zu schwimmen (mit crocs, kurzer Hose und t-shirt) und hilflos zu überlegen wie man zurück aufs Schiff kommt… 
Glücklicherweise ist das Mittelmeer zu dieser Zeit sehr warm – im Winter wäre sicher noch Panik dazugekommen… 
Ich bin dann über das Heck vom Dinghi auf dieses gekrabbelt und von dort konnte ich die unteren Stufen der Badeleiter erreichen… 
Was ist die Moral von der Geschichte: Unverhofft kommt oft…
Oder: in Zukunft bei Seegang nur noch mit Rettungsweste und Lifebelt – denn dieses hilflose Gefühl muss ich nicht nochmal haben… 

Autor: von Martin

change it - leave it - or love it.

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