Wer WILL – Der KANN…

Hallo Freunde.
Es gibt sehr viele „sogenannte Bootsbauexperten“, die uns bescheinigt haben, daß es unmöglich ist, eine Ankerkette im Schiff 2m nach hinten (und tiefer nach unten) zu verlegen, ohne daß es beim „aufholen“ des Ankers Schwierigkeiten gibt. 
Man hat uns sogar explizit davon abgeraten es überhaupt zu versuchen. „Wenn die Kette nicht sofort senkrecht nach unten im Rumpf verschwindet, ist der Rumpf eine Fehlkonstruktion“ – lautete der sehr professionell vorgetragene Kommentar des Leiters einer Bootswerft. (…ob Herr van de Stadt das wohl anders sieht?)
Da ist man ja als bootsbautechnisch unbedarfter Dipl. Ing. zunächst mal schwer beeindruckt – wenn solche statements von einem offiziellen Bootsbaumeister überzeugt vorgetragen werden. 
Ich habe mich trotzdem nicht beeindrucken lassen. 
Das Ergebnis seht ihr auf beigefügtem Video… 


An dieser Stelle ein Herzliches DANKESCHÖN an Christian Gust von der Firma BOATOON aus Berlin, der die erforderlichen Laufrollen für die Kette bei Osculati in Italien beschafft hat, um sie ohne Berechnung von Mehrkosten nach Monnickendam zur Saphira zu schicken. 
Toller Service – DANKE CHRISTIAN!

Neue Bug Batterie für Saphira

Nachdem die alte Bug Batterie das zeitliche gesegnet hat, ist nun „deutsche Wertarbeit“ verbaut. Die Batterien der Familie Quandt (Varta) wurden ja schon im 2ten Weltkrieg in der deutschen U-Bootflotte erfolgreich eingesetzt. Hoffen wir mal, dass sie auch unsere Ankerwinsch/Bugstrahlruder zufriedenstellend versorgt…
Ein erster Test mit dem Bugstrahlruder hat auf alle Fälle soeben supergut funktioniert 😉

SeeDrachen in neuem Glanz

Hallo Freunde. Nachdem sich meine liebe Frau nun wieder um die „Herausforderungen der Labormedizin in Corona Zeiten“ kümmert, schaue ich hier auf Saphira nach dem Rechten.
Beim Testen der „Laufeigenschaften“ der Ankerkette hat die eigens dafür zuständige Batterie (180AH) „die Grätsche“ gemacht. Etwa 3x die 80m Kette raus und rein hat sie dann nicht mehr verkraftet. Sie war allerdings auch ein Überbleibsel vom Vorbesitzer – also vmtl 10 Jahre alt. Letztendlich standen noch 5V auf der Uhr – dem Fachmann sagt das: „die ist hinüber“. Also morgen eine neue kaufen. 180AH ist allerdings ein Mordsteil. Bin gespannt wie ich die an bord bekomme…
Also: Langeweile gibt’s hier nicht… Das auch deshalb, weil wir viel Energie in den Aufbau des Blogs gesteckt haben. Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass der Name und das design von Saphira im Blog SeeDrachen identisch ist mit dem Schriftzug auf dem Schiffsrumpf. Das ist umso bemerkenswerter, als der Grafiker, der den Schriftzug für den Rumpf entwickelt hat, vom normalen GillSans Font abgewichen ist und den I-punkt von Saphira angepasst hat – „weil der nicht gut aussah“ – so Herr Oliver Linke von der Firma Boatsign aus Hagen – der das Design entwickelt und die Klebebuchstaben geliefert hat.
Wir sind mit dem Ergebnis EXTREM zufrieden! DANKE Herr Linke!
Um nun den Blog und den Schriftzug konsistent zu halten hat das also dazu geführt, dass wir auch für den Blog einen neuen Schriftfont entwickeln mussten, in dem der I-punkt angepasst wurde.
Das Ganze war ein Mordsaufwand – und zwar nur für einen i-punkt 😉 – in dem sich Tobin Drache, der Sohn von Sabine, bemerkenswert hervorgetan hat. DANKE Tobin!
Also: …das Ergebnis rechtfertigt die Mühe – ODER? Wie seht IHR das?

Saphira in neuem Glanz

Hallo Freunde. Heute morgen habe ich Sabine nach Amsterdam zum Bahnhof gebracht. Sie fährt nach Hause, da sie morgen wieder arbeiten muss. Ich werde mich noch ein paar Tage um einige Restarbeiten kümmern. So muss die Ankerkette noch über 2 Rollen „gelenkt“ werden um reibungslos in den Kübel zu fallen und auch die Gasanlage bedarf noch einiger Anpassungen. Ansonsten erstrahlt Saphira wieder in neuem Glanz…

…neuer Glanz 😉

Fernseher an bord – never ever

Hallo Freunde. Als wir vor einer Woche hier auf Saphira angekommen sind, hatte ich einen Fernseher im Kofferraum. Das Ziel: auch an Bord beliebte Sendungen sehen zu können und aktuelle Tagesnachrichten zu sehen. Das Ergebnis: der Fernseher liegt immer noch im Auto – und dort wird er wohl auch bleiben. Wir lieben unsere Kindle – jeder hat seinen eigenen – und als Familie haben wir eine Familienbibliothek – das bedeutet, wenn einer ein Buch kauft, kann der Ehepartner dieses auf seinem eigenen Kindle auch lesen. Das führt dazu, daß man auch mal ein Buch liest, das man selbst vielleicht gar nicht gekauft hätte. Und die Nachrichten? Wir sind beide grosser Fan der „Süddeutschen“ – und die gibt es natürlich auch als Kindle Version. Fazit: völlig unnötig den Fernseher anzuschließen. Selbst wenn es jetzt eine fussball Weltmeisterschaft geben würde – 2014 habe ich an bord von TinHau (meiner Reinke) verbracht – ging auch – und zwar gut – nicht nur wegen des Ergebnisses 😉

„Ankerkette zu heftig“ – und nun?

Hallo Freunde. Ich denke, ich sollte den Nichtseglern unter Euch einmal erklären, warum das Tauschen einer Ankerkette so unglaublich lange dauern kann…
Also: Saphira hat bisher eine 8mm Kette mit einer Länge von 30m mitgeführt. Das war uns einerseits viel zu dünn und andererseits viel zu kurz! Eine 8mm Kette von 30 m hat allerdings nur ein Volumen von etwa einem 10l Eimer, während eine 10mm Kette von 80m mindestens das 5 fache Volumen/Gewicht mitbringt.
Das bedeutet: der Ankerkasten war HOFFNUNGSLOS zu klein und oben im Bug auch falsch platziert. Weiterhin ist Saphira am Bug heftig eingesunken als wir die neue Kette nur mal provisorisch auf den Rumpf gelegt haben.
Was ist also zu tun? Der erste Vorschlag meiner liebsten Gattin: Die Kette „ist zu heftig – die muss wieder weg!“ Da hat sie aber die Rechnung ohne Ihren Gatten gemacht! „Die Kette bleibt – so wie sie ist!“
Und nun? Zunächst habe ich einen Mörtelkübel aus sehr stabilem Kunststoff gekauft mit einem Volumen von 90l. Also: 90l statt 10l – das sollte reichen.
Dann mussten wir allerdings im Vorschiff zunächst sämtliche Verstrebungen abmontieren (und später wieder anmontieren), damit der „Riesenkübel“ überhaupt platziert werden konnte. Da hat sich meine liebste Gattin besonders hervorgetan, da sie zur Demontage mit ihrer Größe von 167cm und ihrer „Gelenkigkeit einer Katze“ 😉 überhaupt erst in die Vorpik hineinpasst – für mich war da gar kein Platz!
Wie ist das Ergebnis: Die Kette liegt jetzt 1m hinter dem alten Ankerkasten unten in der Bilge im Mörtelkübel. Das ist aus 2 Gründen sehr vorteilhaft: Einerseits ist das Gewicht jetzt „weiter hinten und weiter unten“ – Saphira ist also weniger „kopflastig“ und andererseits hat die verzinkte Stahlkette jetzt keinen Kontakt mehr zu unserem Aluminiumrumpf. Ein Riesenvorteil – denn letzteres verhindert die ansonsten unausweichliche Elektrolyse unseres Rumpfes.
Mit anderen Worten: Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht.
Oder: Ich freue mich sehr über diese Lösung – „und Sabine auch 😉 “ – um es mal mit den ungefähren Worten von Heinrich Lübke auszudrücken…

… Back HOME again…

Liebe Freunde. Nach einem kurzen Blitzbesuch bei unserer Freundin ChrisTine in Hildesheim sind wir heute um 14h auf Saphira angekommen. Es ist immer wieder schön an Bord zu sein. Gestern kam auch von unserem Freund Christian aus der Südsee (Christian und Birgit sind zurzeit auf den Gambier Inseln – siehe pitufa.at) die Info, daß er die letzte Überarbeitung unseres Blogs jetzt geschafft hat. Wenn Ihr Lust habt – schaut ihn Euch doch mal genauer an. Wir finden die grafische Ausgestaltung mit den neuen Schriftfonts genial. Zur Info: Der Schiffsname von Saphira wurde mit dem Font „Gill Sans Ultra Bold“ gedruckt. Mittlerweile ist der gesamte Blog in Gill Sans gehalten… Das Geheimnis von Erfolg – ist KONSEQUENZ… 😉 Schönen Abend Euch allen…

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