Bananenrepublik Deutschland

Hallo Freunde.

Ich melde mich heute mit einem recht provokanten Beitrag zur aktuellen politischen Situation!
Was ist eine Bananenrepublik?
Wikipedia findet darauf folgende Antwort:
Bananenrepublik ist die abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen, deren Rechtssystem nicht funktioniert, wirtschaftliche oder politisch-moralische Verhältnisse von Ineffizienz und Instabilität geprägt sind oder in denen staatliche Willkür herrscht oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden.
Wenn man das Wort „vorherrschen“ in dieser Definition durch „anzutreffen ist“ ersetzen würde, ist der Begriff in diesen aktuellen Coronazeiten definitiv auf Deutschland anwendbar!
Deutschland ist (oder besser WAR) das Land der Dichter und Denker! Hier einige Beispiele – eine vollständige Liste würde den hier verfügbaren Rahmen leider deutlich sprengen!

Ernst Abbe: Physiker, Statistiker, Optiker, Unternehmer und Sozialreformer; erschuf gemeinsam mit Carl Zeiss und Otto Schott die Grundlagen der modernen Optik, entwickelte viele optische Instrumente und verhalf der Firma Carl Zeiss zu Weltruhm.
Alois Alzheimer: Psychiater und Neuropathologe; beschrieb als Erster die Symptome der Alzheimerschen Krankheit.
Walter Baade: Deutscher Astrophysiker, 1944 gelang Baade erstmals die Auflösung der Kernregion des Andromedanebels in einzelne Sterne. 1952 stellte Baade fest, dass die Entfernungen zu den Galaxien mindestens doppelt so groß waren, wie bis dahin angenommen wurde. Damit verdoppelten sich der Maßstab und das Alter des Universums. Gemeinsam mit dem Schweizer Fritz Zwicky entwickelte er die Theorie, dass Supernovae Neutronensterne erzeugen könnten.
Wilhelm Bauer: Erfinder, baute die ersten modernen Unterseeboote
Gottlob Bauknecht: Miterfinder des Nähmaschinenmotor, Universal-Elektromotor „Landfreund“ 1920er, elektrische Rührhilfe „Allfix“ 1948, weitere elektrische Haushaltsgeräte
Carl von Basedow: Erstbeschreibung des Morbus Basedow
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Komponist und Pianist
Alexander Behm: (1880–1952), Physiker und Erfinder des Echolots
Fabian Gottlieb von Bellingshausen: Entdecker der antarktischen Landmasse
Carl Benz: Ingenieur und Automobilpionier, Vater des benzinbetriebenen Automobils. Sein Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 von 1885 ist das erste Automobil;
Friedrich Wilhelm Bessel: erste erfolgreiche Parallaxenmessung zur Entfernungsbestimmung eines Fixsterns 1838
Hans Bethe: Pionier der Anwendung der Quantenmechanik auf verschiedensten Gebieten der Physik; Nobelpreisträger für Physik (1967)
Johann Elert Bode: Astronom; Bode wurde in der Fachwelt vor allem durch seine Arbeit zur Bahn des 1781 entdeckten Uranus berühmt
Ludwig Bölkow: an der Entwicklung der Bf 109G, der Me 210 sowie des ersten serienmäßig einsatzfähigen strahlgetriebenen Jagdflugzeugs der Welt, der Messerschmitt Me 262 beteiligt
Manfred Börner: Pionier und Erfinder der optoelektronischen Nachrichtenübermittlung
Robert Bosch: Industrieller, Ingenieur und Erfinder, Gründer der Robert Bosch GmbH
Walther Bothe: Physiker und Begründer der modernen Kernphysik. Für die Entwicklung der Koinzidenzmethode und der damit gemachten Entdeckungen erhielt er im Jahr 1954 den Nobelpreis für Physik.
Karlheinz Brandenburg: Elektrotechniker, entwickelte das MP3-Dateiformat zur Audiodatenkompression. Er ist außerdem für seine grundlegenden Arbeiten im Bereich der Audiocodierung, der Wahrnehmungsmessung, der Wellenfeldsynthese und der Psychoakustik bekannt.
Wernher von Braun: Raketeningenieur, Wegbereiter und Visionär der Raumfahrt, Vater der Raketenwissenschaften
Walter Bruch: Erfinder des PAL-Farbfernsehsystems
Wilhelm Bruhn: Erfinder des Taxameter, 1891
Robert Bunsen: Chemiker, entwickelte zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff die Spektralanalyse, mit deren Hilfe chemische Elemente hochspezifisch nachgewiesen werden können; er perfektionierte den nach ihm benannten Bunsenbrenner, erfand das Bunsenelement und das Bunsen-Fotometer; er entdeckte mit Kirchhoff die Elemente Cäsium und Rubidium.
Christian Friedrich Ludwig Buschmann, Pionier der Entwicklung der Mundharmonika
Ernst Boris Chain: (Nobelpreis) Penicillin (gemeinsam mit Alexander Fleming)
Rudolf Clausius: Physiker, Entdecker des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik
Manfred Curry: Curryklemme (Segeln)
Gottlieb Daimler: Ingenieur, Konstrukteur und Industrieller. Daimler entwickelte den ersten schnelllaufenden Benzinmotor und das erste vierrädrige Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor.
Johann Christoph Denner: Instrumentenbauer des Barocks, der als Erster Holzblasinstrumente neueren Typs (u. a. Oboe und Blockflöte) im deutschsprachigen Raum einführte und als Erfinder der Klarinette gilt.
Jürgen Dethloff: Erfinder der Chipkarte 1968 (mit Helmut Gröttrup)
Ernst Dickmanns: Pionier des dynamischen maschinellen Sehens und der autonomen Fahrzeuge
Philip Diehl: Ingenieur, Miterfinder des Deckenventilators
Christian Doppler: deutsch-österreichischer Mathematiker und Physiker, bekannt durch den von ihm theoretisch vorhergesagten und nach ihm benannten Doppler-Effekt
Walter Dornberger: Generalmajor der deutschen Wehrmacht und im Heereswaffenamt zuständig für das gesamte deutsche Raketenwaffen-Programm, Mit-Erfinder der V-2-Rakete
Karl Drais: Forstlehrer und bedeutender Erfinder in der Goethezeit, u. a. Fahrrad und Schreibmaschine, 1821
Paul Ehrlich: Arzt und Nobelpreisträger; ermöglichte die Diagnose zahlreicher Blutkrankheiten, entwickelte als Erster eine medikamentöse Behandlung der Syphilis und begründete damit die Chemotherapie
Albert Einstein: Nobelpreisträger (1921); theoretischer Physiker. Seine Forschungen zur Struktur von Raum und Zeit sowie dem Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das physikalische Weltbild.
Adolf Gaston Eugen Fick: Erfinder des ersten erfolgreichen Modells einer Kontaktlinse
Artur Fischer: Erfinder des Fischerdübels
Anton Flettner: Flettner-Ruder
Joseph von Fraunhofer: Optiker und Physiker, Fraunhoferlinie; er begründete am Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau. Ein Objektivtyp, das Fraunhofer-Objektiv, wurde nach ihm benannt.
Julius Fromm: modernes Gummi-Kondom ohne störende Naht
Johann Carl Friedrich Gauß: Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker; Gaußsche Zahlenebene; Gaußsche Krümmung; Gaußsches Eliminationsverfahren; Über 50 von Gauß entwickelte Methoden oder Ideen tragen seinen Namen.
Hans Geiger: Physiker und Miterfinder des nach ihm benannten „Geigerzähler“ zur Messung ionisierender Strahlung.
Reinhard Genzel: Nachweis, dass sich im Zentrum der Milchstraße ein supermassives Schwarzes Loch von etwa 4,3 Millionen Sonnenmassen befindet (unabhängig gelang dies auch Astronomen um Andrea Ghez am Keck-Observatorium)
Walther Gerlach: Stern-Gerlach-Effekt
Edmund Germer: Miterfinder der Neonlampe, 1926
Ernst Gräfenberg: Erfinder des Gräfenberg-Ringes, Entdeckung der Gräfenberg-Zone („G-Punkt“)
Brüder Grimm: Sprachwissenschaftler und Sammler von Märchen Grimms Märchen; Sie gelten gemeinsam mit Karl Lachmann und Georg Friedrich Benecke als „Gründungsväter“ der Deutschen Philologie bzw. Germanistik.
Beno Gutenberg: Mitentwickler der Gutenberg-Richter-Skala, meist jedoch nur als Richter-Skala bezeichnet.
Johannes Gutenberg: Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (Mobilletterndruck) und der Druckerpresse. 1997 wurde Gutenbergs Buchdruck vom US-Magazin Time-Life zur bedeutendsten Erfindung des zweiten Jahrtausends gewählt, und 1999 kürte das amerikanische A&E Network den Mainzer zum „Mann des Jahrtausends“. Ausgerechnet in England wurde der Deutsche Gutenberg zum wichtigsten Erfinder des Jahrtausends gewählt.[2] Otto Hahn: Vater der Kernchemie; Pionier der Radiochemie, Entdecker zahlreicher Isotope – heute Nuklide – (1905–1921), des Protactinium (1917), der Kernisomerie – Uran Z (1921) und der Kernspaltung des Urans (1938), wofür ihm 1944 der Nobelpreis für Chemie verliehen wurde. Werner Heisenberg: Entdecker der Heisenbergschen Unschärferelation
Heinrich Hertz: Physiker, Entdecker der elektromagnetischen Radiowellen Hellmuth Hertz (Deutschland/Schweden): Echokardiographie (Ultraschall) Friedhelm Hillebrand: Miterfinder der Short Message Service (SMS); er war seit 1984 für die GSM-Standardisierungsarbeit verantwortlich
Christian Hülsmeyer: Erfinder der Telemobilskop, 1904 Vorläufer des Radars
Alexander von Humboldt: Naturforscher, weit über die Grenzen Europas hinausreichendes Wirkungsfeld. In seinem über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten sich entfaltenden Gesamtwerk schuf er „einen neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens von der Welt“ und wurde zum Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft.
Hermann Kemper: Erfindung einer Schwebebahn mit räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen Fahrschienen mittels magnetischer Felder schwebend entlanggeführt wird (Magnetschwebebahn)
Johannes Kepler: Er entdeckte die Gesetze der Planetenbahnen um die Sonne.
Erhard Kietz: Pionier und Entdecker innerhalb der Video Technologie
Klaus von Klitzing: Entdecker des Quanten-Hall-Effektes
Gustav Kirchhoff: Physiker, der sich insbesondere um die Erforschung der Elektrizität verdient gemacht hat; kirchhoffsches Strahlungsgesetz
Martin Heinrich Klaproth: Als einer der angesehensten Chemiker seiner Zeit beeinflusste er das chemische Denken in Deutschland. Klaproth entdeckte die Elemente Uran, Zirconium, Cer; die Entdeckung der Elemente Titan, Tellur sowie Strontium (parallel mit Hope) konnte er verifizieren.
Robert Koch: Arzt, Erfinder und Entdecker; Nobelpreisträger; isolierte als Erster Bacillus anthracis (1877), Tuberculosis bacillus (1882) und Vibrio cholera (1883) u. a.
Nikolaus Kopernikus: u. a. Entdecker des „kopernikanischen Weltbilds“
Otto von Kotzebue: Seefahrer, Rurik-Expedition
Raul Krauthausen: 3D-druckbare transportable Mini-Rampen für Rollstuhlnutzer, Projekt Wheelmap.org
Johann Heinrich Lambert: Mathematiker, Lambert-Beersches Gesetz, Lambertsches Kosinusgesetz, Lambertsche W-Funktion
Gottfried Wilhelm Leibniz: Philosoph; Infinitesimalrechnung (1684)
Carl Liebermann: Chemiker, gemeinsam mit Carl Graebe ermittelt er 1868 die Struktur des Alizarin und meldet 1869 die Herstellung von Alizarin aus Anthracen (Synthese des roten Farbstoffes, der zuvor aus Färberkrapp gewonnen wurde)
Justus von Liebig: Einer der bekanntesten Chemiker seines Jahrhunderts und Begründer der Organischen Chemie, der Agrikulturchemie und der Ernährungsphysiologie.
Otto Lilienthal: Vater der Luftfahrt; erster erfolgreicher Flug eines Menschen
Ernst Litfaß: Erfinder der Litfaßsäule
Robert Lusser: erster militärischer Marschflugkörper, Fieseler Fi 103 (gemeinsam mit Fritz Gosslau und Willy A. Fiedler)
Georg Hans Madelung: Ingenieur, Professor und Flugzeugbauer; Experte für alle Arbeitsgebiete der Forschungsanstalt Graf Zeppelin. Ferner arbeitete er für das Raketenprogramm von Wernher von Braun. Madelung befasste sich mit der Konstruktion von Bomben, Torpedostabilisierung, Unterwasserdetonationen, Konstruktion von Flugzeug-Katapulten sowie Fallschirmen zur Verzögerung von Flugzeugen und Bergung von Flugkörpern. Letztere Entwicklungen fanden auch in der Raumfahrt breite Anwendung.
Wilhelm Maybach: Autokonstrukteur und Unternehmer, als technischer Direktor der Daimler-Motoren-Gesellschaft hatte er maßgeblichen Anteil an der Automobilentwicklung; erfand u. a. den Bienenwabenkühler, das Zahnradgetriebe und den Vergaser mit Schwimmerkammer (Spritzdüsenvergaser)
Lise Meitner: lieferte zusammen mit Otto Frisch die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung, die ihr Kollege Otto Hahn und dessen Assistent Fritz Straßmann entdeckt und mit radiochemischen Methoden nachgewiesen hatten.
Gregor Mendel: Erfindungen im Bereich der Genetik
Gerhard Mercator: Kartograph, Mercator-Projektion
Gustav Mie: Physiker – Mie-Streuung, Mie-Potential, Miesches Einheitensystem, Mie-Theorie, Zustandsgleichung von Mie, Weltfunktion Emmy Noether: sie revolutionierte die Theorie der Ringe, Körper und Algebren. Das nach ihr benannte Noether-Theorem gibt die Verbindung zwischen Symmetrien von physikalischen Naturgesetzen und Erhaltungsgrößen an. Hermann Oberth: Pionier der Raketen-Wissenschaft, er gilt als einer der Begründer der wissenschaftlichen Raketentechnik und Astronautik sowie als prophetischer Initiator der Raumfahrt und der Weltraummedizin, siehe Oberth-Effekt; in der Science-Fiction-Serie Star Trek gibt es Raumschiffe der Oberth-Klasse
August Oetker: Unternehmer, Gründer des Nahrungsmittelunternehmens „Dr. August Oetker“ (1891) und Erfinder eines Backpulvers, das er erfolgreich als Markenprodukt vertrieb.
Hans Joachim Pabst von Ohain: Erfinder des modernen Strahlantriebs (1933), Patent 1936. Frank Whittle hatte unabhängig davon ein ähnliches Konzept bereits in den Jahren 1928/1929 entwickelt.
Georg Simon Ohm: ohmsches Gesetz (Stromstärke, Widerstand, Spannung)
Fritz von Opel: Raketenauto (gemeinsam mit Max Valier und Friedrich Wilhelm Sander)
Wilhelm Ostwald: Zahlreiche Erfindungen u. a. im Bereich der Chemie
Nikolaus August Otto: Ottomotor
Käthe Paulus: Berufsluftschifferin, Luftakrobatin und Erfinderin des zusammenlegbaren Fallschirms
Hans von Pechmann: Chemiker, der 1894 das Diazomethan und 1898 das Polyethylen entdeckte. Nach ihm ist die Pechmann-Reaktion benannt.
Emil Pfeiffer: Beschreibung des Pfeiffer-Drüsenfiebers
Fritz Pfleumer: Ingenieur und Erfinder des Tonbands.
Max Planck: Erfinder der Quantentheorie und einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte
Walter Reppe: Chemiker, Reppe-Synthese
Ralf Reski: Professor für Pflanzenbiotechnologie; mit über 140 wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat er maßgeblich daran mitgewirkt, dass Moose als Modellorganismen der biologischen Forschung weltweite Beachtung finden; Moosbioreaktor (1998)
Theodor Richter: Chemiker, Mitentdecker des chemischen Elementes Indium (gemeinsam mit Ferdinand Reich), 1863
Bernhard Riemann: Mathematiker, der auf vielen Gebieten der Analysis, Differentialgeometrie, mathematischen Physik und der analytischen Zahlentheorie bahnbrechend wirkte.
Adam Ries: gilt allgemein als der „Vater des modernen Rechnens“. Er hat mit seinen Werken entscheidend dazu beigetragen, dass die römische Zahlendarstellung als in der Praxis unhandlich erkannt und weitgehend durch die nach dem Stellenwertsystem strukturierten indisch-arabischen Zahlzeichen ersetzt wurde.
Johann Wilhelm Ritter: Entdecker der Ultraviolettstrahlung
Wilhelm Conrad Röntgen: Physiker; entdeckte am 8. November 1895 im Physikalischen Institut der Universität Würzburg die nach ihm benannten Röntgenstrahlen; erhielt 1901 hierfür als Erster einen Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckung revolutionierte unter anderem die medizinische Diagnostik und führte zu weiteren wichtigen Erkenntnissen des 20. Jahrhunderts, z. B. der Entdeckung und Erforschung der Radioaktivität.
Otto Schott: Erfand 1887 das Borsilikatglases (Jenaer Glas);1879 entdeckte er Lithiumglas
Werner von Siemens: 1842 gelang es ihm, einen Teelöffel aus Neusilber mit Hilfe des aus Batterien stammenden Gleichstromes mit einem Überzug wahlweise aus Silber oder Gold zu versehen. Für dieses Verfahren bekam er ein Patent, das er an einen Juwelier verkaufte. Ende 1846 entwickelte er den elektrischen Zeigertelegrafen mit Selbstunterbrechung. Im Jahr darauf erfand er ein Verfahren, um Drähte mit einer nahtlosen Umhüllung aus Guttapercha zu versehen. 1857 entwickelte Siemens die Ozonröhre, ebenfalls 1857 formulierte er das Gegenstromprinzip. 1866 entdeckte er 15 Jahre nach dem Dänen Søren Hjorth und fünf Jahre nach dem Ungarn Ányos Jedlik als dritter das dynamoelektrische Prinzip und baute eine Dynamomaschine.
Werner Siemens war allerdings der erste, der der Selbsterregung eine große Bedeutung für die Erzeugung elektrischer Energie voraussagte.
Levi Strauss: Deutschamerikaner, Industrieller und der Erfinder der Jeans.
Paul Sudeck: Chirurg, befasste sich mit den Veränderungen der Knochenstruktur, der Kallusbildung bei Knochenbrüchen und Pseudoarthrosen. Die von ihm im Jahre 1900 beschriebene Reflex- oder Algodystrophie trägt als Morbus Sudeck seinen Namen.
Johann Friedrich Unger: Erfindung zum Notensatz
Felix Wankel: Maschinenbauingenieur und Erfinder des nach ihm benannten Wankelmotors
Konrad Zuse: Erfinder des ersten funktionstüchtigen Rechners der Welt

Die hier gelisteten Erfindungen waren seinerzeit und sind bis heute bahnbrechend und haben eine neue Epoche definiert – vielleicht vergleichbar wichtig mit einem anstehenden Sieg über das Coronavirus!

Was haben die oben gelisteten Erfinder gemeinsam?
Sie sind alle DEUTSCHE!
Und was bitteschön hat eben DIESES Deutschland im Jahr 2021 zu bieten um die Pandemie zu besiegen?
Wer tritt in die Fußstapfen der oben gelisteten Erfinder?
Wer hat von unserer Regierung den Auftrag bekommen diesen epochalen Auftrag erfolgreich durchzuführen?

Eine Taskforce bestehend aus Andreas Scheuer und Jens Spahn!

Unglaublich!

Eine promovierte Physikerin an der Spitze der Bundesrepublik Deutschland traut diesen beiden Pappnasen zu, in die Fußstapfen von Albert Einstein und Werner Heisenberg zu treten um diesen epochalen Auftrag erfolgreich zu bearbeiten!

Arme Bananenrepublik Deutschland!

CEG-EGC-GCE…

Hallo Freunde.

Ich bin sicher, dass die Musiker unter Euch mit der heutigen headline etwas anfangen können. Es handelt sich um die Noten eines C-dur Dreiklangs. CEG sind die Basisnoten, EGC ist die erste und GCE die zweite Umkehrung dieses Dreiklangs.
Klingt kompliziert – ist es aber nicht. Jeder Dreiklang hat eine Basistonfolge und 2 darauf aufbauende Umkehrungen – danach folgen schon wieder die Basistöne – nur eben eine Oktave höher. Damit sind wir bei meinen aktuellen Klavierübungen. Dreiklänge und deren Umkehrungen. Das Spannende an dieser Technik: man kann die Umkehrungen beliebig nutzen – wie die Basistonfolge – bei der freien Improvisation von Musikstücken ein riesiger Vorteil. Das Problem: Man muss das irgendwie in „die Finger“ bekommen – ohne darüber nachdenken zu müssen, ob man nun die Grundform oder eine der zwei Umkehrung davon spielt.
Also: doch nicht ganz so einfach – vor Allem dann nicht, wenn man berücksichtigt, dass eine Oktave aus 12 Noten besteht und es zu jedem DUR Dreiklang auch einen Moll Dreiklang gibt. Und wenn man sich (wie ich) in den Kopf gesetzt hat, die Umkehrungen verschiedener Akkorde „blind“ spielen zu wollen – dann hilft nur noch: Übung macht den Meister!
I´ll Keep You informed…

Rumpfgeschwindigkeit?

Hallo Freunde.
Ich habe in meinem Blogbeitrag https://seedrachen.com/waschtag/ am 28.7.2020 geschrieben, dass Saphira bei 2000 rpm Motordrehzahl nur 5kn schnell ist. 7 kn wäre die Mindestgeschwindigkeit.
Woran liegt das?
Damals hatten wir vermutet, dass die Steigung des Propellers zu gering ist. Soll heißen: Mit einem „steileren“ Propeller ließe sich das Problem lösen.
Die Problematik (und die Schwere des Problems) haben wir auf der Fahrt nach Cherbourg dann allerdings schmerzlich erfahren. Im englischen Kanal – bei hohem Tiedenhub und entsprechend starker Strömung – haben wir teilweise „auf der Stelle gestanden“ und sind nicht vorwärts gekommen.
Im Hinblick auf die Zukunft – wir wollen einsame Atolle in der Südsee besuchen – und dort gibt es oft heftige Gegenströmung, MUSS das Problem gelöst werden.
Eine neue Kalkulation des Propellers ergab: Der Propeller von Saphira ist richtig berechnet! Dummerweise allerdings nur für die Nenndrehzahl des Motors – und die liegt bei 4000 rpm (und hat dort 55PS). Bei unserer Marschfahrt mit 2000 rpm hat die Maschine nur 35 PS – bei 1000 rpm übrigens sogar nur 15 PS.
Bei der damaligen Berechnung wurde offensichtlich das für unseren Mercedes Motor (OM615) relevante „Leistungs- und Drehmomentdiagramm“ unzureichend (oder gar nicht) berücksichtigt.
Soll heißen: Wir benötigen ein deutlich stärker untersetztes Getriebe (1:2,9 statt 1:1,9) und einen deutlich größeren UND steileren Propeller (19/14 statt 17/10). Damit sollten wir die theoretische Rumpfgeschwindigkeit von 8,4 kn erreichen können – und sind dann für die Atolle der Südsee gewappnet…
Dieses Equipment haben wir jetzt bestellt. Es soll kurz vor Pfingsten geliefert werden, so dass wir (hoffentlich) Anfang Juni endlich die Biskaya queren können…

Ein frohes neues Jahr 2021

Hallo Freunde.

Zunächst einmal – soviel Zeit muss sein – wünschen wir Euch Allen ein frohes, glückliches, zufriedenes und vor Allem GESUNDES neues Jahr 2021!
Was ist bei uns in den letzten Wochen passiert? Nun – wir haben die letzten Wochen zuhause verbracht und uns unserer üblichen Gestaltung gewidmet. Sabine wird noch einige Monate arbeiten gehen – und ich habe mich kopfüber und mit allem Elan meinem neuen Projekt (Klavierspielen lernen) gewidmet.
Die wichtigste Entscheidung diesbezüglich war neben dem Kauf des Klaviers die Wahl des richtigen Klavierlehrers. Ich habe weiter oben bereits von Elo berichtet – die Entscheidung mich in ihre Obhut zu geben habe ich mir aber nicht leicht gemacht. Wohl aus wirtschaftlichen Gründen hatte ich auch die Firma Zapiano (siehe zapiano.com – die waren halt BILLIGER) in Erwägung gezogen.
Sven Haefliger macht an sich einen netten Eindruck (zumindest in seinen Youtube Videos) – allerdings leider nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich um eine WhatsApp Nummer gebeten habe. Ich wollte mir in einem persönlichen Gespräch einen Eindruck verschaffen bevor ich mich für lange Zeit meinem Klavierlehrer „ausliefere“.
Als Antwort habe ich folgende Nachricht bekommen:
„Hallo Martin. Vielen Dank für deine Rückmeldung. Komm doch heute ins Webinar um 20:00. Du kannst mir da deine Fragen stellen. Bei tausenden von Schülern kann ich nicht einzeln auf Whatsapp in Kontakt sein. Bitte um Verständnis. Musikalische Grüsse, Sven“
Also: „TAUSENDE von Schülern“ und „KEIN persönlicher Kontakt“ und: Verständnis soll ich haben!
(und: „Tausenden“ und „Deine Fragen“ wird übrigens im Land von Goethe und Schiller mit Großbuchstaben geschrieben!)
NEIN Herr Haefliger – habe ich NICHT (das Verständnis)!
Was ist Zapiano denn bitteschön für eine Musikschule – die OHNE PERSÖNLICHEN KONTAKT auskommt? Wo der Schüler Verständnis aufbringen soll dafür, dass es nicht möglich ist persönlich in Kontakt zu treten?
Kann man Klavierspielen überhaupt lernen OHNE PERSÖNLICHEN KONTAKT? Ich habe den Laden Zapiano für mich als gnadenlose Abzocker in der Rundablage unterm Schreibtisch abgelegt und bin unglaublich froh nicht auf den Herrn Haefliger hereingefallen zu sein!
Da ist meine Elo deutlich professioneller unterwegs!
Auf meine Frage per WhatsApp an Elo ob ich sie bei Gelegenheit anrufen dürfe – hat 5 Minuten später MEIN Telefon geklingelt und sie hat MICH angerufen!
WOW – solch einen Kundenservice kannte ich bisher nur aus den USA, nicht aber aus Deutschland!
Also: Es ist scheinbar nicht ganz einfach einen guten Klavierlehrer zu finden – scheinbar gibt es da auch ein paar Abzocker im Markt, auf die man besser nicht hereinfällt (wie zapiano.com). Sollte es unter Euch Lesern dieses Blogs also jemand geben der Klavierspielen lernen möchte – Ich empfehle Elo von Knorre (office@elovonknorre.de).
Elo ist extrem motiviert, hochprofessionell und (mir auch sehr wichtig): TOTAL NETT – man erkennt es vielleicht schon an ihren Kommentaren hier im Blog!!!
Elo DANKE – Du bist eine tolle Lehrerin!

CRUISEN und Klavierspielen?

Hallo Freunde.

Heute komme ich mit einem Thema „um die Ecke“ das auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich klingt!
Ich habe mich im letzten Blogbeitrag etwas „abfällig“ zum Thema YoutubeSegler geäussert. Dazu stehe ich nach wie vor – es ist also klar, was wir NICHT wollen – aber: Wie wollen wir denn unsere Langfahrt gestalten?
Sabine und ich haben beide ein starkes Faible für Musik – besonders für klassische Musik. Es vergeht kaum ein Tag an dem zuhause (oder auf Saphira) im Radio nicht Klassik Radio gespielt wird. Dazu muss man noch wissen, dass sich Sabine vor 10 Jahren eine sehr gute Konzertgitarre gekauft hat und ich mich über Querflöte, Cello und Tenorsaxophon musikalisch entwickelt habe.
Mein langgehegter Traum war aber immer Klavierspielen zu lernen. Wie kann man aber eine Langfahrt mit einer Segelyacht und Klavierspielen zusammen bringen? Die Antwort lautet „Yamaha P 125“!
Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes stagepiano (das auch eine rauhe Umgebung erträgt). Es verfügt über 88 gewichtete Tasten (wie ein mechanisches Klavier), hat eine sehr gute Akustik und: benötigt zum Betrieb nur 12V (und keine 220V – wichtig auf einer Segelyacht!). Dazu kann man noch ein Hardcase kaufen, so dass es damit auch 50 kn Wind überlebt (Hinweis: bei 40kn fliegt alles durchs schiff was nicht festgebunden ist – inclusive der Besatzung – eigene Erfahrung!)
Lange Rede kurzer Sinn: Genau das habe ich am 7.12. bestellt. Liefertermin ca Heiligabend 😉
Stellt sich aber die Frage: Wie kann man in möglichst kurzer Zeit Klavierspielen lernen? Lohnt sich das noch mit 65? Geht das überhaupt? Und wie kann das gehen wenn man keinen Klavierlehrer an Bord mitnehmen kann?
Die Antwort darauf heißt „Klavierspielen – verblüffend einfach, mit Elo von Knorre“ -siehe

Ich habe übrigens mit Eleonore telefoniert und mir ihr Placet für die Veröffentlichung dieses links geben lassen.
Elo hat mir also in mehreren Telefonaten und diversen WhatsApp Posts glaubhaft versichert, dass es definitiv möglich ist.
„Es gibt nichts Gutes – Außer man TUT ES!“ Viele ihrer Schüler beweisen es. Der Älteste ist 92 und hat erst mit 90 angefangen!
Also: Ich bin mit riesigem Abstand nicht der Älteste – aber vermutlich mit meinen maritimen Rahmenbedingungen der Exotischste!
Die Methodik von Elo hat mich total überzeugt! Ich gebe mich also in Elo´s Obhut und bin GESPANNT was dabei herauskommt!
I´ll Keep You informed 😉

CRUISER – oder YouTubeSegler?

Hallo Freunde.
Wir wurden schon häufiger gefragt, warum wir eigentlich keine YouTube Videos  veröffentlichen.
Die Antwort ist einfach:
Weil wir uns als Cruiser sehen und definitiv keine YouTubeSegler sind!
Was bitteschön sind aber überhaupt YouTubeSegler?
Auch dazu gibt es eine knackige Antwort von „real existierenden YouTubeSeglern“:
Seht selbst: https://youtu.be/hNp5CDqhPSY
Mit anderen Worten: Dort ist alles MEGA oder COOL – kurz: „ reichlich exaltiert!“ Dazu – Originalton Sabine: „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen jemals im Leben SO TIEF ZU SINKEN dass ich zum YouTubeSegler werde!“
Recht hat sie! Erstens ist es ordentlich aufwändig zu den unmöglichsten Zeitpunkten die Kamera einzusetzen und zweitens kann ein zu erwartender Ertrag über 50€/Monat (über Youtube) den erforderlichen Aufwand nicht annähernd decken!
Und drittens: Warum sollten wir die ganze Welt daran teilhaben lassen wie wir uns unseren Herausforderungen stellen?
Das heißt allerdings nicht, dass wir keine Herausforderungen haben, denen wir uns in Zukunft regelmäßig stellen werden. Aber- um es mit den Worten von Michael Ende zu sagen: „…das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden!“
Nur soviel: Die Geschichte hängt mit unserem Weihnachtsgeschenk zusammen – muss also bis nach Weihnachten warten… 😉

Gute Nacht Freunde…

…es wird Zeit für uns zu geh’n!
Was ich noch zu sagen hätte-
steht in folgender Gazette-
und klingt leider nicht sehr schön!

 

Pitufa@Papeete

 

SeeDrachen ist jetzt international!

Hallo Freunde.

Lange war es still aus unserer Ecke. Das lag daran, dass schlicht und ergreifend nix passiert ist. Sabine und ich sind halt zuhause. 
Aber JETZT ist im Blog etwas Entscheidendes passiert!
Christian, der Entwickler unseres Blogs (siehe pitufa.at) hat es geschafft den Google Übersetzer auf die Startseite einzubauen. 
Damit kann der gesamte Blog in den wichtigsten Weltsprachen gelesen werden.
Also: SeeDrachen.com becomes international… 
Wir freuen uns sehr darüber! 
Christian – Du hast einen tollen Job gemacht! 
DANKE für Dein professionelles Engagement! 

Cruising ist cool

Hallo Freunde.

Ihr habt lange nichts von uns gehört. Woran liegt das?
Ganz einfach – weil wir in den vergangenen Wochen erstmals richtige cruising Erfahrung sammeln durften – und dabei das Schreiben vernachlässigt haben. Erst jetzt, auf der Fahrt im TGV nach Hause, schreibe ich diesen Artikel.
Cruising – also „eine Kreuzfahrt machen“ ist für uns eine neue Lebenserfahrung geworden.
Die cruiser sind eine Gruppe von Menschen, die mit einer gemeinsamen Passion ähnliche Interessen haben. Natürlich sind wir noch keine erfahrenen cruiser – aber der erste Kontakt in den letzten Wochen zu dieser Szene war beeindruckend.
Man hilft sich gegenseitig, kocht gemeinsam oder hilft sich bei der Lösung von Problemen.
Und immer wieder: man lernt neue cruiser kennen – wie Johannes, ein Medizinprofessor aus Heidelberg oder Kai, ein Softwareunternehmer aus Leipzig. Alle haben sie eins gemeinsam: Die Liebe zum Segeln (im eigenen Schiff) und hier eben auch die „Liebe zu Kartoffeln mit Eiern in Senfsauce“.  Wir hatten einen tollen Abend gestern – DANKE Jungs – es war toll mit Euch!
Dabei sind wir aber auch schon bei einem kleinen Wehmutstropfen des cruisens:
Die tolle gemeinsame Zeit ist oftmals schnell vorbei – und ob man sich jemals wiedersieht?
Who knows…

Teilziel erreicht…

Hallo Freunde.

Nach einer ruppigen Überfahrt sind wir nun in Cherbourg angekommen.
Ruppig heisst – 35kn Wind – statt der angekündigten 24kn – und 35 ist eben nicht nur ein „stammer Wind“ sondern kann auch „unangenehm“ sein, wenn er von Seekrankheit begleitet wird – aber davon mehr im nächsten blogpost…