10-20-30-40-60-80

Hallo Freunde.

Die heutige headline klingt etwas kryptisch…
Es handelt sich um die Markierungen auf unserer Ankerkette.
Da die Batterie unserer Funkfernbedienung (mit Abstandsanzeige) keine Spannung mehr hatte, musste ich die Kette mit der manuellen Fernbedienung nutzen – die hat aber keine Abstandsanzeige.
Das darf in Zukunft nicht so bleiben – also wurden heute kurzerhand Farbmarkierungen mit Acryllack aufgesprüht (4 Schichten)!
Konkret: 10m (RT), 20m (GE), 30m(GN), 40m (BL), 60m (GN/BL) und 80m (RT/GE).
Das Ergebnis zeigt beigefügtes Video…

Riding sail – die Zweite

Hallo Freunde.
Mein letzter Artikel über das riding sail hat diverse Kommentare hervorgerufen. Für mich Anlass hier einiges klar zu stellen. Unterstützt hat mich hierbei mein alter Bekannter Franz Josef (Tesi) Herbst – ein sehr erfahrener Hochseesegler, der unter anderem an der Regatta Kapstadt Rio teilgenommen hat – also RICHTIG erfahren ist! Er ist übrigens auch (wie ich) ein alter Sichtigvorer Pohlbürger.
Tesi hat also in der Diskussion zu dem Thema riding sail gesagt: „Na klar – ein gereffter Besan unter Anker wirkt im Prinzip wie das Beidrehen!“
Besser kann man es nicht ausdrücken!
Tesi – DANKE für den Hinweis…
Dem ist nichts hinzuzufügen!
ps.: Übrigens: Es bläst es hier heute (am 3.3.) mit 30 Knoten – und der zweifach gereffte Besan ist immer noch gesetzt.
Er macht einen tollen Job!!!

Riding sail ;-)

Hallo Freunde.

Heute hatte ich Besuch von unserem Segelmacher.
Mike ist ein 78 jähriger Engländer, der hier in Portimão Segel repariert und über eine excellente Erfahrung verfügt.
Von ihm habe ich gelernt, daß die Engländer das Besansegel als „riding sail“ bezeichnen.
Warum?
Weil ein Besan Segel nicht für den Vortrieb einer yacht zuständig ist, sondern sie „durch die Wellen reitet“.
Der Besan sorgt also fast ausschließlich für die Richtung und kaum für den Vortrieb – und diesen Job macht er richtig gut!
Das lässt mich an die Überquerung des englischen Kanals denken, wo der damalige „Segel Profi“ (der eigentlich keiner war) behauptet hat, daß Saphira nicht segeln könne sondern nur GEIGEN würde.
Ganz klar, wenn man behauptet, daß der Besan „nichts bringen würde“, dann hat er recht.
Die Engländer sind da schlauer – die haben dem Besan bereits den richtigen Namen gegeben.
RIDING sail!
Seit heute hat unser riding sail auch ein RIDING REEF.
Das ist ein zusätzliches Reff, das man nur beim Ankern benutzt, um das Schiff immer straff im Wind zu halten – es pendelt also damit nicht mehr an der Ankerkette. Ein Vorteil, den man nur bei einer Ketsch (oder Yawl) hat.
Es geht voran – mit unserem „dicken Mädchen“ 😉
Wir freuen uns sehr…

Probleme vs Umstände

Hallo Freunde.
Mein heutiger Beitrag entspringt diversen Telefonaten mit Freunden.
Thema: „Martin – hast Du kein Problem damit, allein an Bord von Saphira in Portugal zu leben, während Deine Ehefrau Sabine zuhause in Ravensburg wohnt?“ 
Zu dieser knallhart formulierten Frage fällt mir folgende Geschichte ein:
„Ein bettelarmer Mönch lebt im Tibet in seinem Kloster. 
Hat dieser bettelarme Mönch ein Problem? 
Definitiv NICHT! Er ist glücklich und zufrieden. 
Nun erbt aber genau dieser Mönch eine Million! 
Hat er nun ein Problem? 
ABSOLUT! 
Er kommt sich vor wie ein Verräter vor Gott…“ 
Was ist die Moral von dieser Geschichte? 
Probleme sind nie eine Folge der äußeren Umstände – sondern allein abhängig von der eigenen Sichtweise!
Dieser Beitrag sei denen ins Gebetbuch geschrieben, die es sich nicht vorstellen können, daß Sabine und ich eine total glückliche Ehe führen…!
Wir haben uns mit den gegebenen Umständen arrangiert – sie zu verändern ist geplant – wäre aber derzeit verfrüht!

Carlos in Portimao?

Hallo Freunde. 

Wer von Euch nun denkt, ich schreibe hier über den netten Spanier aus a coruña – der täuscht sich 😉 
Carlos ist in diesem Fall unser leider schon verblichener Hahn, der einem blutrünstigen Fuchs zum Opfer gefallen ist… 
Und wieso  „in Portimao“? 
Die Auflösung… 
Ich bin am Samstag 1500 in Lissabon aufgebrochen um nach portimao zu segeln (Ankunft Sonntag 1800). Hier in der Algarve soll das Wetter schöner sein als im Norden (von Portugal natürlich). 
Das kann ich zwar noch nicht bestätigen – aber vielleicht kommt das ja noch… 
Nun bin ich also gestern Abend hier angekommen, habe mich nach der Nachtfahrt schlafen gelegt – und werde heute morgen von einem Hahn geweckt… 
Mein erster Gedanke im Halbschlaf – immerhin war es erst 400 – C a r l o s ?) Es ist ja nicht ungewöhnlich von einem Hahn geweckt zu werden – unser Carlos hat das zum Leidwesen unserer Nachbarn immer gemacht – aber in einer Marina ist das eher ungewöhnlich… 
Ich bin gespannt ob es sich dabei um einen echten Hahn handelt – oder ob jemand meiner Bootsnachbarn einen entsprechenden Weckerton aktiviert hat 😉 
I’ll keep You informed… 

…es gibt sie wirklich – die Seedrachen

Hallo Freunde
Es mag Leser unter Euch geben, die SeeDrachen für eine Erfindung von Sabine und mir halten. Mit diesem Artikel liefere ich Euch den Beweis – es gibt sie wirklich – die SeeDrachen
Heute waren Sabine und ich im Ozeanarium in Lissabon. Eine beeindruckende Ausstellung, in der die Message: „Rettet die Ozeane“ sehr anschaulich verdeutlicht wurde.
Uns hat natürlich das Aquarium mit mehreren ECHTEN SeeDrachen ganz besonders fasziniert.
Schaut Euch die beigefügten Bilder an. SeeDrachen sind tolle Tiere…

Gute Matratzen sind „ein Stück Lebensqualität“!

Hallo Freunde.

Heute zeige ich Euch ein Video von UNSEREM Weihnachtsgeschenk.
Sabine und ich haben uns überlegt, daß wir uns zu Weihnachten neue Matratzen für Saphira schenken werden.
Heute sind sie angekommen!
DANKE an Dieter Steinebach vom Colonia Schlaf Studio aus Köln, der dieses Wunderwerk hat anfertigen lassen!
Wunderwerk deshalb, weil die Heckkajüte von Saphira– und damit unser Bett – keine Ähnlichkeit mit einer normalen Matratze hat, sondern allenfalls ein „Schiefeck“ darstellt. Dazu sind die Außenkanten noch konisch – an den Rumpf angepasst eben…
Ich werde heute Nacht HIMMLISCH schlafen…
😉

Brotbacken ohne Backofen…

Hallo Freunde. 

Heute komme ich mit einem Statement „um die Ecke“, das bei vielen „Brotbackexperten“ vermutlich ein Stirnrunzelnd hervorruft. Wie – Brotbacken ohne Backofen… Wie soll das funktionieren? Die Lösung heisst: Remoska topf. 
Dieser Topf benötigt nur 500W (kann also leicht mit einem Inverter aus den Batterien gespeist werden),  und hat keine Temperatureinstellung. Teig rein, Deckel d’rauf und Einschalten – fertig! 
Nun gut – ich habe etwas experimentiert und nach einer Stunde das Brot umgedreht und damit die untere Seite nochmal 30min gebacken. Das Ergebnis ist optisch schon mal super… Geschmacklich auch nicht schlecht, da ich aus dem Roggenschrot erst 10 Tage lang einen Starter gebaut habe um ein Sauerteig Brot zu bekommen… 
Not macht erfinderisch… 
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