Ein frohes neues Jahr 2021

Hallo Freunde.

Zunächst einmal – soviel Zeit muss sein – wünschen wir Euch Allen ein frohes, glückliches, zufriedenes und vor Allem GESUNDES neues Jahr 2021!
Was ist bei uns in den letzten Wochen passiert? Nun – wir haben die letzten Wochen zuhause verbracht und uns unserer üblichen Gestaltung gewidmet. Sabine wird noch einige Monate arbeiten gehen – und ich habe mich kopfüber und mit allem Elan meinem neuen Projekt (Klavierspielen lernen) gewidmet.
Die wichtigste Entscheidung diesbezüglich war neben dem Kauf des Klaviers die Wahl des richtigen Klavierlehrers. Ich habe weiter oben bereits von Elo berichtet – die Entscheidung mich in ihre Obhut zu geben habe ich mir aber nicht leicht gemacht. Wohl aus wirtschaftlichen Gründen hatte ich auch die Firma Zapiano (siehe zapiano.com – die waren halt BILLIGER) in Erwägung gezogen.
Sven Haefliger macht an sich einen netten Eindruck (zumindest in seinen Youtube Videos) – allerdings leider nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich um eine WhatsApp Nummer gebeten habe. Ich wollte mir in einem persönlichen Gespräch einen Eindruck verschaffen bevor ich mich für lange Zeit meinem Klavierlehrer „ausliefere“.
Als Antwort habe ich folgende Nachricht bekommen:
„Hallo Martin. Vielen Dank für deine Rückmeldung. Komm doch heute ins Webinar um 20:00. Du kannst mir da deine Fragen stellen. Bei tausenden von Schülern kann ich nicht einzeln auf Whatsapp in Kontakt sein. Bitte um Verständnis. Musikalische Grüsse, Sven“
Also: „TAUSENDE von Schülern“ und „KEIN persönlicher Kontakt“ und: Verständnis soll ich haben!
(und: „Tausenden“ und „Deine Fragen“ wird übrigens im Land von Goethe und Schiller mit Großbuchstaben geschrieben!)
NEIN Herr Haefliger – habe ich NICHT (das Verständnis)!
Was ist Zapiano denn bitteschön für eine Musikschule – die OHNE PERSÖNLICHEN KONTAKT auskommt? Wo der Schüler Verständnis aufbringen soll dafür, dass es nicht möglich ist persönlich in Kontakt zu treten?
Kann man Klavierspielen überhaupt lernen OHNE PERSÖNLICHEN KONTAKT? Ich habe den Laden Zapiano für mich als gnadenlose Abzocker in der Rundablage unterm Schreibtisch abgelegt und bin unglaublich froh nicht auf den Herrn Haefliger hereingefallen zu sein!
Da ist meine Elo deutlich professioneller unterwegs!
Auf meine Frage per WhatsApp an Elo ob ich sie bei Gelegenheit anrufen dürfe – hat 5 Minuten später MEIN Telefon geklingelt und sie hat MICH angerufen!
WOW – solch einen Kundenservice kannte ich bisher nur aus den USA, nicht aber aus Deutschland!
Also: Es ist scheinbar nicht ganz einfach einen guten Klavierlehrer zu finden – scheinbar gibt es da auch ein paar Abzocker im Markt, auf die man besser nicht hereinfällt (wie zapiano.com). Sollte es unter Euch Lesern dieses Blogs also jemand geben der Klavierspielen lernen möchte – Ich empfehle Elo von Knorre (office@elovonknorre.de).
Elo ist extrem motiviert, hochprofessionell und (mir auch sehr wichtig): TOTAL NETT – man erkennt es vielleicht schon an ihren Kommentaren hier im Blog!!!
Elo DANKE – Du bist eine tolle Lehrerin!

CRUISEN und Klavierspielen?

Hallo Freunde.

Heute komme ich mit einem Thema „um die Ecke“ das auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich klingt!
Ich habe mich im letzten Blogbeitrag etwas „abfällig“ zum Thema YoutubeSegler geäussert. Dazu stehe ich nach wie vor – es ist also klar, was wir NICHT wollen – aber: Wie wollen wir denn unsere Langfahrt gestalten?
Sabine und ich haben beide ein starkes Faible für Musik – besonders für klassische Musik. Es vergeht kaum ein Tag an dem zuhause (oder auf Saphira) im Radio nicht Klassik Radio gespielt wird. Dazu muss man noch wissen, dass sich Sabine vor 10 Jahren eine sehr gute Konzertgitarre gekauft hat und ich mich über Querflöte, Cello und Tenorsaxophon musikalisch entwickelt habe.
Mein langgehegter Traum war aber immer Klavierspielen zu lernen. Wie kann man aber eine Langfahrt mit einer Segelyacht und Klavierspielen zusammen bringen? Die Antwort lautet „Yamaha P 125“!
Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes stagepiano (das auch eine rauhe Umgebung erträgt). Es verfügt über 88 gewichtete Tasten (wie ein mechanisches Klavier), hat eine sehr gute Akustik und: benötigt zum Betrieb nur 12V (und keine 220V – wichtig auf einer Segelyacht!). Dazu kann man noch ein Hardcase kaufen, so dass es damit auch 50 kn Wind überlebt (Hinweis: bei 40kn fliegt alles durchs schiff was nicht festgebunden ist – inclusive der Besatzung – eigene Erfahrung!)
Lange Rede kurzer Sinn: Genau das habe ich am 7.12. bestellt. Liefertermin ca Heiligabend 😉
Stellt sich aber die Frage: Wie kann man in möglichst kurzer Zeit Klavierspielen lernen? Lohnt sich das noch mit 65? Geht das überhaupt? Und wie kann das gehen wenn man keinen Klavierlehrer an Bord mitnehmen kann?
Die Antwort darauf heißt „Klavierspielen – verblüffend einfach, mit Elo von Knorre“ -siehe

Ich habe übrigens mit Eleonore telefoniert und mir ihr Placet für die Veröffentlichung dieses links geben lassen.
Elo hat mir also in mehreren Telefonaten und diversen WhatsApp Posts glaubhaft versichert, dass es definitiv möglich ist.
„Es gibt nichts Gutes – Außer man TUT ES!“ Viele ihrer Schüler beweisen es. Der Älteste ist 92 und hat erst mit 90 angefangen!
Also: Ich bin mit riesigem Abstand nicht der Älteste – aber vermutlich mit meinen maritimen Rahmenbedingungen der Exotischste!
Die Methodik von Elo hat mich total überzeugt! Ich gebe mich also in Elo´s Obhut und bin GESPANNT was dabei herauskommt!
I´ll Keep You informed 😉

CRUISER – oder YouTubeSegler?

Hallo Freunde.
Wir wurden schon häufiger gefragt, warum wir eigentlich keine YouTube Videos  veröffentlichen.
Die Antwort ist einfach:
Weil wir uns als Cruiser sehen und definitiv keine YouTubeSegler sind!
Was bitteschön sind aber überhaupt YouTubeSegler?
Auch dazu gibt es eine knackige Antwort von „real existierenden YouTubeSeglern“:
Seht selbst: https://youtu.be/hNp5CDqhPSY
Mit anderen Worten: Dort ist alles MEGA oder COOL – kurz: „ reichlich exaltiert!“ Dazu – Originalton Sabine: „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen jemals im Leben SO TIEF ZU SINKEN dass ich zum YouTubeSegler werde!“
Recht hat sie! Erstens ist es ordentlich aufwändig zu den unmöglichsten Zeitpunkten die Kamera einzusetzen und zweitens kann ein zu erwartender Ertrag über 50€/Monat (über Youtube) den erforderlichen Aufwand nicht annähernd decken!
Und drittens: Warum sollten wir die ganze Welt daran teilhaben lassen wie wir uns unseren Herausforderungen stellen?
Das heißt allerdings nicht, dass wir keine Herausforderungen haben, denen wir uns in Zukunft regelmäßig stellen werden. Aber- um es mit den Worten von Michael Ende zu sagen: „…das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden!“
Nur soviel: Die Geschichte hängt mit unserem Weihnachtsgeschenk zusammen – muss also bis nach Weihnachten warten… 😉

Gute Nacht Freunde…

…es wird Zeit für uns zu geh’n!
Was ich noch zu sagen hätte-
steht in folgender Gazette-
und klingt leider nicht sehr schön!

 

Pitufa@Papeete

 

SeeDrachen ist jetzt international!

Hallo Freunde.

Lange war es still aus unserer Ecke. Das lag daran, dass schlicht und ergreifend nix passiert ist. Sabine und ich sind halt zuhause. 
Aber JETZT ist im Blog etwas Entscheidendes passiert!
Christian, der Entwickler unseres Blogs (siehe pitufa.at) hat es geschafft den Google Übersetzer auf die Startseite einzubauen. 
Damit kann der gesamte Blog in den wichtigsten Weltsprachen gelesen werden.
Also: SeeDrachen.com becomes international… 
Wir freuen uns sehr darüber! 
Christian – Du hast einen tollen Job gemacht! 
DANKE für Dein professionelles Engagement! 

Cruising ist cool

Hallo Freunde.

Ihr habt lange nichts von uns gehört. Woran liegt das?
Ganz einfach – weil wir in den vergangenen Wochen erstmals richtige cruising Erfahrung sammeln durften – und dabei das Schreiben vernachlässigt haben. Erst jetzt, auf der Fahrt im TGV nach Hause, schreibe ich diesen Artikel.
Cruising – also „eine Kreuzfahrt machen“ ist für uns eine neue Lebenserfahrung geworden.
Die cruiser sind eine Gruppe von Menschen, die mit einer gemeinsamen Passion ähnliche Interessen haben. Natürlich sind wir noch keine erfahrenen cruiser – aber der erste Kontakt in den letzten Wochen zu dieser Szene war beeindruckend.
Man hilft sich gegenseitig, kocht gemeinsam oder hilft sich bei der Lösung von Problemen.
Und immer wieder: man lernt neue cruiser kennen – wie Johannes, ein Medizinprofessor aus Heidelberg oder Kai, ein Softwareunternehmer aus Leipzig. Alle haben sie eins gemeinsam: Die Liebe zum Segeln (im eigenen Schiff) und hier eben auch die „Liebe zu Kartoffeln mit Eiern in Senfsauce“.  Wir hatten einen tollen Abend gestern – DANKE Jungs – es war toll mit Euch!
Dabei sind wir aber auch schon bei einem kleinen Wehmutstropfen des cruisens:
Die tolle gemeinsame Zeit ist oftmals schnell vorbei – und ob man sich jemals wiedersieht?
Who knows…

Teilziel erreicht…

Hallo Freunde.

Nach einer ruppigen Überfahrt sind wir nun in Cherbourg angekommen.
Ruppig heisst – 35kn Wind – statt der angekündigten 24kn – und 35 ist eben nicht nur ein „stammer Wind“ sondern kann auch „unangenehm“ sein, wenn er von Seekrankheit begleitet wird – aber davon mehr im nächsten blogpost…

Locationreport

… Na endlich!

Hallo Freunde.

Wir haben gestern morgen in IJmuiden abgelegt und sind ENDLICH unterwegs. 
Tanken gerade in Newport und fahren gleich weiter… 
Leider unterwegs ohne WLAN – deshalb müsst ihr euch noch etwas gedulden… 
Lg
Sabine & Martin 

Seenomaden – Vom Loslassen und Festhalten

Hallo Freunde.

Wir sind noch daheim – aber den folgenden Blogbeitrag will ich Euch nicht vorenthalten. Sensationell wie Doris schreibt… Schaut dort mal vorbei – es lohnt sich!
www.seenomaden.at/index.php/blog/segelblog-2018-2019/309-vom-loslassen-und-festhalten#.X0o-8NwsV0J.mailto